Arzt pflanzte Frau falschen Embryo ein

September 27, 2009 by piontlesstosay

Ein schrecklicher Fehler passierte Ärzten in den USA.

Nach einer künstlichen Befruchtung haben Ärzte einer Frau in den USA versehentlich einen falschen Embryo eingepflanzt. Sie wolle das Kind nach der Geburt seinen biologischen Eltern übergeben, sagte Carolyn Savage am Dienstag im US-Fernsehen. Savage war im zweiten Monat schwanger, als sie von dem Irrtum erfuhr.

An biologische Eltern übergeben
Nach einem Anruf aus der Klinik habe ihr Mann ihr eröffnet: “Ich habe schlechte Nachrichten. Du bist schwanger, aber sie haben den falschen Embryo eingepflanzt”, sagte die 40-Jährige dem Fernsehsender NBC. Das Paar entschied, dass Carolyn das Kind austrägt und es dann seinen biologischen Eltern übergibt. “Natürlich werden wir den Rest unseres Lebens lang täglich an dieses Kind denken”, sagte Savage.

Das Baby soll in zwei Wochen per Kaiserschnitt zur Welt kommen. Das Ehepaar Savage hat bereits drei Kinder, das jüngste wurde ebenfalls durch künstliche Befruchtung gezeugt.

Via Kinderwunsch-News

Kinderwunsch – gezielte Behandlung bei sekundärer Unfruchtbarkeit

August 5, 2009 by piontlesstosay

 

Kinderwunsch – gezielte Behandlung bei sekundärer Unfruchtbarkeit

Moderne Therapien helfen bei sekundärer Unfruchtbarkeit
Viele Eltern wünschen sich nach der Geburt ihres ersten Kindes ein weiteres Baby, damit beide Sprösslinge zusammen aufwachsen. Doch eine erfolgreiche Schwangerschaft bedeutet nicht, dass es auch ein zweites Mal problemlos klappt. „Auch Paare, die bereits ein Kind haben, können von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sein, wenn eine Schwangerschaft über einen längeren Zeitraum nicht eintreten will“, berichtet Dr. Elmar Breitbach, Frauenarzt und Reproduktionsmediziner an der Deutschen Klinik Bad Münder. Bleiben Bemühungen um ein weiteres Kind länger als ein Jahr erfolglos, sprechen Experten von sekundärer Unfruchtbarkeit.
Ursachen ergründen
Bei sekundärer Sterilität liegen oft die gleichen medizinischen Gründe vor wie bei Paaren, die vergebens auf ihr erstes Kind warten. „Auch hier sind hormonelle Störungen, eingeschränkte Spermienqualität und Erkrankungen der Geschlechtsorgane die häufigsten Ursachen für das Ausbleiben einer weiteren Schwangerschaft“, erklärt Breitbach. „Deswegen sollte man auch in diesen Fällen eine sorgfältige Abklärung der möglichen Ursachen durchführen und nicht einfach davon ausgehen, dass es irgendwann schon einmal klappen wird, nur weil bereits ein Kind geboren wurde.“ Es fällt vielen Betroffenen schwer zu verstehen, weshalb beim ersten Kind keine Probleme vorlagen und sich eine weitere Schwangerschaft einfach nicht einstellt. Mögliche körperliche Ursachen bleiben somit oft außer Acht.
Späte Entscheidung für ein Kind kann ein Grund sein
Es gibt vielfältige Gründe für sekundäre Unfruchtbarkeit, jedoch spielt die späte Entscheidung für eine Familie häufig eine große Rolle. Mit dem 30. Lebensjahr sinkt die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau stetig ab, sodass sich Prognosen für ein zweites Kind verschlechtern. Wenn das Geschwisterchen mit Mitte dreißig in Planung steht, dann ist zum einen die natürliche Fruchtbarkeit bereits vermindert und zum anderen können in der Zwischenzeit Erkrankungen aufgetreten sein, die eine weitere Schwangerschaft erschweren. „Besonders bei einer schlechten Spermienqualität kann die hohe Fruchtbarkeit der Frau in jungen Jahren diese Defizite noch kompensieren, mit steigendem Alter kommen diese dann jedoch vollständig zum Tragen“, berichtet Breitbach und fügt hinzu: „Natürlich können in den Jahren nach der Geburt auch neue Einschränkungen der Fruchtbarkeit auftreten.“
Sekundäre Sterilität ernst nehmen
„Auch für Paare, die bereits ein Kind haben, erweist sich das Warten auf eine Schwangerschaft als stark belastend“, weiß Dr. Breitbach aus langjähriger Erfahrung. „Nur weil bereits ein Kind vorhanden ist, sollte man den Kinderwunsch nicht weniger ernst nehmen.“ Dies gilt auch für Ärzte, die in diesen Fällen mit der gleichen Sorgfalt nach möglichen Ursachen suchen sollten wie bei Paaren ohne gemeinsame Kinder. Für Betroffene ist es auf jeden Fall ratsam, beim längeren Ausbleiben der ersehnten zweiten Schwangerschaft eine spezialisierte Kinderwunschpraxis oder -klinik aufzusuchen. Diese bieten umfangreiche Möglichkeiten zur Diagnostik und zur individuellen Behandlung.
Gezielte Behandlung
Speziell bei Elternpaaren mit einem erneuten Kinderwunsch streben Reproduktionsmediziner an, die vorhandene Fruchtbarkeit optimal zu unterstützen – jedoch nur so viel wie nötig bzw. so wenig wie möglich, um keine zusätzlichen körperlichen Belastungen herbeizuführen. Hormonelle Störungen lassen sich beispielsweise durch eine angepasste und schonende Hormontherapie ausgleichen. „Daneben stehen je nach vorliegender Störung auch verschiedene Verfahren der assistierten Befruchtung zur Verfügung“, erklärt Dr. Breitbach. Im Fall einer geringen Einschränkung der Spermienqualität können Reproduktionsmediziner die Spermien bei der sogenannten Insemination mit einem Katheter nahe an die Eizelle heranführen. Bei der sogenannten In-vitro-Fertilisation findet die Befruchtung außerhalb des Körpers statt. Dabei finden Eizelle und Spermium im Reagenzglas selbstständig zueinander. Anders bei der sogenannten ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion): Hier injizieren Spezialisten die Spermien direkt in die Eizelle. Somit kann einer Vielzahl der Paare zum ersehnten weiteren Kind verholfen werden.
Mehr Informationen auch im Internet unter Kinderwunschklinik Hannover Bad Münder

Ein Embryo reicht bei künstlicher Befruchtung

March 25, 2009 by piontlesstosay

Bei künstlichen Befruchtungen ist, anders als bisher angenommen, das Einpflanzen eines einzigen Embryos erfolgversprechender als der Versuch mit mehreren Eizellen. Das zeigt eine finnische Studie. Deren Resultate sind aber nicht auf die Schweizer Verhältnisse übertragbar.

Das Einpflanzen von nur einem Embryo ist laut der Studie zudem für die Gesundheit der Frau und der Kinder weniger gefährlich und kostengünstiger. Die Forscher erhoffen sich, dass auch Politiker die Ergebnisse in Hinblick auf die Diskussion um Mehrlingsgeburten zur Kenntnis nehmen.

Die Forschungsgruppe der Universität Oulu untersuchte rund 3600 künstliche Befruchtungen. In einer ersten Zeitspanne zwischen 1995 und 1999 bekamen vier Prozent der Frauen einen einzigen Embryo eingepflanzt, allen anderen wurden zwei befruchtete Eizellen eingesetzt.

In einer zweiten Untersuchung zwischen 2000 und 2004 wurde es bei 46 Prozent der Frauen mit nur einem Embryo versucht. Nach der im Fachmagazin «Human Reproduction» publizierten Studie war die Chance, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, bei den Frauen mit nur einem eingepflanzten Embryo um fünf Prozent höher.

Wie der Reproduktionsmediziner Michael von Wolff vom Inselspital Bern auf Anfrage sagt, sind die Ergebnisse aus Finnland interessant und weisen in die richtige Richtung. Dennoch könne man die Resultate nicht eins zu eins auf die Verhältnisse in der Schweiz übertragen.

Das liege vor allem daran, betont der Medizinprofessor, dass die Gesetzgebung in Finnland weniger restriktiv sei. So sei es dort im Gegensatz zur Schweiz erlaubt, den vitalsten Embryo zu selektionieren und nur diesen der Frau zu implantieren. In der Schweiz sei das nicht möglich. Hier müssten alle befruchteten Eizellen in die Gebärmutter der Frau eingebracht werden. Denn anders als in Finnland dürften Embryonen in der Schweiz auch nicht tiefgefroren werden.

Im Gegensatz zur Situation in den USA schreiben viele Länder auch vor, wie viele Embryonen einer Frau höchstens eingepflanzt werden dürfen. In Deutschland und der Schweiz beispielsweise sind dies innerhalb eines Zyklus maximal drei Embryonen.

Im Januar hatte die Geburt von Achtlingen bei einer Frau aus Kalifornien für Kritik gesorgt, da sie bereits sechs Kinder hatte. Ausserdem war die Frau erst 33 Jahre alt – Mediziner empfehlen jedoch unabhängig von den gesetzlichen Bestimmungen, bei Frauen unter 35 maximal zwei befruchtete Eizellen einzupflanzen. Die Babys waren neuneinhalb Wochen vor dem Geburtstermin per Kaiserschnitt geholt worden und hatten bei der Geburt weniger als anderthalb Kilogramm gewogen.

Erste Schwangerschaft nach Krebs in Deutschland

January 19, 2009 by piontlesstosay

Düsseldorf (AFP) — In Deutschland wurde erstmals ein Fall dokumentiert, bei dem eine Krebspatientin mit Hilfe der Reproduktionsmedizin schwanger wurde. Die 34-Jährige sei in der 15. Woche und erlebe eine bislang komplikationslose Schwangerschaft, teilte das Kinderwunschzentrum der Uniklinik Düsseldorf am Montag mit. Die Frau war 2007 an Vaginalkrebs erkrankt und wurde nach der Operation mit einer kombinierten Radio-Chemotherapie behandelt.

Bei einer Krebsbehandlung werden oft die Keimzellen geschädigt, so dass bei den Betroffenen eine spätere Mutter- oder Vaterschaft ausgeschlossen ist. Im vorliegenden Fall waren der Patientin vor der Krebsbehandlung Eizellen entnommen und eingefroren worden. Die bereits befruchteten Eizellen wurden im so genannten Vorkernstadium konserviert und ein Jahr später, nach einer hormonellen Stimulation zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, eingesetzt.

Da Stimulationen schon seit einigen Jahren in Deutschland vorgenommen würden, sei es wahrscheinlich, dass es auch in Deutschland bereits eine Schwangerschaft nach Krebs gebe, erklärte Jan Krüssel vom Kinderwunschzentrum. Es sei aber bisher kein Fall dokumentiert.

Retter-Geschwister in Spanien

October 19, 2008 by piontlesstosay

Sevilla  -  Erstmals ist in Spanien ein sogenanntes Designer-Baby geboren worden. Der kleine Javier soll seinem sechs Jahre alten Bruder Andrés das Leben retten. Dieser leidet an Beta-Thalassämie, einer genetisch bedingten Bluterkrankung, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit.

Nach einer künstlichen Befruchtung hatten die Ärzte der Klinik Virgen del Rocío in Sevilla mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik denjenigen Embryo ausgewählt, dessen Gewebemerkmale am besten mit denen von Andrés übereinstimmten. Javier ähnelt seinem Bruder genetisch, so dass sich Zellen aus seinem Nabelschnurblut zu einer Rückenmarktransplantation eignen. Die Chancen auf Heilung lägen bei 70 bis 90 Prozent, sagten die Ärzte. In Deutschland ist die Auswahl von Embryonen verboten.

In Großbritannien war bereits im März 2003 ein Baby auf diese Weise entstanden. Es sollte seinen damals vierjährigen kranken Bruder Charlie das Leben retten, der dringend Blutstammzellen benötigte. Nach einer künstlichen Befruchtung hatten damals US-Ärzte in Chicago denjenigen Embryo ausgewählt, dessen Gewebemerkmale am besten mit denen von Charlie übereinstimmten. Inzwischen ist das Verfahren unter anderem auch in Großbritannien und Schweden erlaubt.

Warum gibt es immer mehr Zwillinge?

August 16, 2008 by piontlesstosay

 

  • Früher waren Zwillinge echte Seltenheiten. Noch Anfang der 80er Jahre waren bei 85 Geburten gerade einmal Zwillinge dabei. Heute kommt ein Zwillingspaar auf etwa 50 Geburten, rund 1,6 Millionen Zwillinge gibt es in Deutschland, Tendenz steigend.
  • Der Trend betrifft jedoch allein zweieiige Zwillinge. Die Ursachen für diesen Boom sind das höhere Alter werdender Mütter, das B-Vitamin Folsäure, Hormonbehandlungen und die künstliche Befruchtung.
  • Bei vielen Frauen steigt mit zunehmendem Alter der Spiegel des Follikelstimulierenden Hormons, das die Eireifung fördert. Deshalb reifen bei Frauen über 35 Jahren oft zwei oder mehr Eier gleichzeitig heran. Forscher stellten außerdem fest: Frauen mit Kinderwunsch, die das B-Vitamin Folsäure einnehmen, bekommen deutlich mehr Zwillinge.
  • Der Anstieg der Zweifach-Schwangerschaften hängt zudem eng mit der Einführung der In-vitro-Fertilisation (IVF) zusammen. Bei der IVF werden mehrere im Reagenzglas befruchtete Embryonen in die Gebärmutter eingepflanzt, da mit jedem zusätzlichen Embryo die Chance auf eine Schwangerschaft steigt.
  • Bei dreien ist jedoch in Deutschland Schluss, mehr erlaubt der Gesetzgeber nicht. Statistisch gesehen,geht bei uns heute fast jede zweite Zwillingsgeburt auf eine Fruchtbarkeits¬behandlung zurück. Und bald gibt es wahrscheinlich ein neues großes Forschungsfeld für Mediziner: Der Anstieg von Drillingsgeburten seit dem Jahr 1974 beträgt 333 Prozent.

Studie zu IVM geplant

July 12, 2008 by piontlesstosay
  • Jedes zehnte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Hilfe bieten verschiedene Verfahren der künstlichen Befruchtung. Dazu zählt die seit drei Jahren in Deutschland verwendete In-vitro-Maturation (IVM). Dabei reifen die Eizellen zunächst im Reagenzglas, bevor sie befruchtet und in die Gebärmutter eingesetzt werden. Eine Studie der Universitätsklinik Heidelberg soll nun klären, ob diese Form der künstlichen Befruchtung Nachteile für das Kind birgt.
  • Die IVM wird in Deutschland nur in Heidelberg und Lübeck angewandt. Im Gegensatz zur herkömmlichen In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine intensive Hormonbehandlung der Frau, um Eizellen in den Eierstöcken heranreifen zu lassen, nicht nötig. Stattdessen werden die Eizellen unreif entnommen. Davon profitieren insbesondere jene Frauen, die sensibel auf die Gabe von Hormonen reagieren. «Für diese Frauen ist die IVM häufig die einzige Chance, ohne gesundheitliche Risiken schwanger zu werden», sagt Michael von Wolff von der Heidelberger Frauenklinik.
  • Bei der IVM beschleunigen natürliche Hormone das Ausreifen der Eizelle im Reagenzglas: Binnen eines Tages durchläuft sie eine Entwicklung, die im Eileiter der Frau etwa vier Tage dauert. Die befruchtete Eizelle wird dann nach weiteren zwei Tagen in die Gebärmutter eingesetzt.
  • Mit diesem Verfahren wurden der Uniklinik zufolge weltweit bislang mehr als 400 Kinder geboren. Fehlbildungen traten dabei nicht gehäuft auf. Allerdings können Eizellen, die außerhalb des Körpers reifen, bestimmte Defekte haben, die sich erst später zeigen. Ob diese Defekte frühkindliche Erkrankungen auslösen, soll die Studie in den kommenden zwei Jahren klären. Dabei werden die Eltern regelmäßig telefonisch befragt, und die Kinder nach zwei Jahren abschließend untersucht.

RePromagination: Ein neues Verfahren zur Unterstützung bei Kinderwunsch

November 27, 2007 by piontlesstosay
Im Rahmen des Arbeitskreises universitärer
Reproduktionsmedizin (URZ) auf dem Treffen des DVR (Dachverband
Reproduktionsmedizin) in Bad Godesberg vom 28.11. bis 01.12.2007
stellt der Reproduktionsmediziner Christian Thaler, Professor am
Kinderwunschzentrum der Ludwig Maximilians Universität in
München-Grosshadern zusammen mit der Expertin für Hypnotherapie Dr.
Sabine Rienhoff die Neuentwicklung "RePromagination" vor - ein
Verfahren, welches die Methode der Tiefenentspannung der
Tagtraumtechnik nutzt, um Patientinnen während der Behandlung für
einen erfüllten Kinderwunsch zu unterstützen. Die Gesellschaft für
Gesundheit, Information und Prävention e.V. greift diesen Anlass auf,
um über die Möglichkeiten der "RePromagination" zu informieren.

   Jährlich etwa 60.000 mal nutzen in Deutschland Paare mit
unerfülltem Kinderwunsch die modernen Methoden der assistierten
Fortpflanzung. Die Erfolgschancen pro Behandlungszyklus sind mit
durchschnittlich über 30% mittlerweile relativ hoch und doch erfüllt
sich für einen größeren Anteil betroffener Paare der Kinderwunsch oft
erst nach mehreren Behandlungsversuchen. Hier kann die
"RePromagination" unterstützen.

   Professor Thaler erklärt, "wir haben das Verfahren
"RePromagination" genannt - von Reproduktion (Fortpflanzung) und
Imagination (Vorstellungskraft) - und alle näheren Details zur
Anwendung der Methode und die entsprechenden Tondateien im MP3-Format
zum Herunterladen gegen Entrichtung einer geringen Schutzgebühr ins
Internet gestellt unter www.repromagination.de. Die einzelnen Teile
des Verfahrens sind dabei genau auf die unterschiedlichen Phasen der
Kinderwunschbehandlung abgestimmt. Man benötigt dann nur einen
MP3-Spieler und etwas Ruhe."

   Ein Info-Flyer zur "RePromagination" und eine kostenlose Hörprobe
stehen auf www.ggip.info zum Download zur Verfügung.

   Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit,
Information und Prävention e.V. ist, die Bevölkerung zu informieren
und über Gesundheitsfragen aufzuklären. Ziel ist es, die
Gesundheitserhaltung zu fördern sowie über gesundheitsbewusstes und
präventives Verhalten zu unterrichten. Durch die stete und
nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen unter
dem Leitgedanken "informiert gesünder leben" leistet die GGIP einen
Beitrag zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit.

October 24, 2007 by piontlesstosay
Rom gegen künstliche Befruchtung, für natürliche Methoden
Javier Lozano Barragan

Die katholische Kirche begrüsst laut dem
vatikanischen Gesundheitsminister Kardinal Javier Lozano Barragan alle medizinischen Fortschritte, die im Einklang mit der katholischen Lehre den Wunsch kinderloser Ehepaaren nach Nachwuchs verwirklichen. Künstliche Befruchtung komme nach kirchlichen Vorstellungen jedoch nicht in Frage, betonte der Kardinal am 12. Oktober bei einer römischen Konferenz zum Thema “Fruchtbarkeit aus katholischer Sicht”. Die “Würde der Frau” müsse oberstes Kriterium für Ehepaare sein, die nach medizinischer Hilfe suchen, um Nachwuchs zu bekommen.

Chinesische Medizin hilft bei Kinderwunsch

October 6, 2007 by piontlesstosay

Manchmal steckt ein organischer Defekt hinter der Unfruchtbarkeit, häufig lässt sich aber weder beim Mann noch bei der Frau schulmedizinisch eine klare Ursache entdecken. Manche Betroffene könnten von Akupunktur und chinesischen Heilkräutern profitieren, so Birgit Seyboldt-Kellner, Gynäkologin am Klinikum München-Neuperlach. Am internationalen Kongress für Traditionelle Chinesische Medizin, der derzeit in Wien statt findet, berichtet sie über ihre Erfahrungen mit diesen Methoden.

„Die Therapie erfolgt individuell. Sie kann allein oder begleitend zu einer künstlichen Befruchtung (IVF, Anm.) angewandt werden“, so die Ärztin. Zum zweiten Einsatzgebiet gibt es bereits eine Studie: Bei einer IVF mit Akupunktur lag die Schwangerschaftsrate bei 44 Prozent, in der Kontrollgruppe nur bei 33 Prozent.

Bei der Kräutertherapie werden Mixturen aus bis zu zwölf verschiedenen Sorten verabreicht. „Oft wenden wir beide Behandlungen an, manchmal nur eine – je nachdem, welche der beiden vom Patienten besser vertragen wird.“

Vorbereitung

Zu Beginn steht aber immer eine schulmedizinische Untersuchung des Paares, damit mögliche organische Störungen entdeckt werden können. In der Regel dauert die alternativmedizinische Behandlung einige Monate. „Zu schnell sollte man sich jedenfalls keinen Erfolg erwarten“, betont Univ.-Prof. Harald Zeisler von der Wiener Uniklinik für Frauenheilkunde. Stellt sich aber nach einem Jahr keine Schwangerschaft ein, sollte man doch eher an eine künstliche Befruchtung denken.

Warum die Akupunktur die Fruchtbarkeit fördert, kann Zeisler selbst nicht genau erklären. „Wir müssen noch herausfinden, welche Mechanismen beeinflusst werden.“ Nicht zuletzt diesem Zweck dient auch ein Forschungsprojekt an der MedUni Wien.